Tage der Unruhe

Elisabeth von Samsonow

Künstlerin

Künstlerin, Ordinaria für Philosophische und historische Anthropologie der Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien, Gastprofessorin Bauhaus Universität Weimar (2012-2013), Mitglied der GEDOK München, internationale Ausstellungs- und kuratorische Tätigkeit, Künstlerische Leiterin der „Neubeurer Woche“ (bis 2014), lehrt und forscht zu den Schwerpunkten Philosophie und Geschichte der Religionen in Beziehung zu einer Theorie des kollektiven Gedächtnisses, zum Verhältnis zwischen Kunst, Psychologie und Religion in Geschichte und Gegenwart, zur Theorie und Geschichte des Frauenbildes bzw. der weiblichen Identifikation (Mädchentheorie), der sakralen Androgynie und des modernen „Ich-Zerfalls“. Ihre künstlerische Arbeit beschäftigt sich u.a. mit dem systematischen Ort der Plastik/ Skulptur im Kanon der Künste und mit einer avantgardistischen Geo-Logik der Körper.

Publikationen u.a.: Epidemic Subjects. Radical Ontologies, Zürich-Berlin-Chicago 2017, Egon Schiele=Wiener Enzyklopädie, mit Ursula Storch, Wien 2016, Egon Schiele Sanctus Franciscus Hystericus, Wien 2012; Egon Schiele: Ich bin die Vielen, Wien 2010, Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie, Zürich-Berlin 2007 (frz. L‘Anti Electre. Totémisme et Schizogamie, traduit par Béatrice Durand, Genève 2015, Anti Electra. Totemism and Schizogamy, transl. by Stephen Zepke and Anita Fricek, MUP Press Minneapolis 2017)

Ausstellungen (Auswahl): Geschichte der Psyche (Galerie nächst St.Stephan, Wien 2018), New Forms of Beauty (MaximiliansForum München 2018), Austrian Performance Season (Solyanka State Gallery Moskau 2017), Transplants (Dominikanerkirche Krems 2016, kuratiert von Felicitas Thun-Hohenstein),  The Nervous System of the Earth (Galerie Jünger Wien 2014), Hippo Hypno Schizo Hoch Zeit (Freud Museum 2011), ELEKTRA (Belvedere Wien im Rahmen von GOLD, kuratiert von Thomas Zaunschirm), SAMSONOW TRANSPLANT PARASONIC ORCHESTRA (brut Theater im Künstlerhaus 2012, kuratiert von Thomas Frank), THE SECRETS OF MARY MAGDALENE (The Jerusalem Show 1.0, kuratiert von Jack Persekian, 2008)

www.samsonow.net

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