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Do
05. November 2026
19:00 Uhr
Do. 05.11.2026, 19:00 Uhr Konzert

Lied der Welt

Gedenkfeier zu den Novemberpogromen

Eine Kooperation des Theater Nestroyhof Hamakom mit VIVA LA CLASSICA!

In Kooperation mit VWI, Exilarte, IKG.Kultur, PEN Austria & Festival FREMDE ERDE

© Moritz Schell

Egon Wellesz (1885–1974), ein Schüler Arnold Schönbergs, war ein bedeutender österreichischer Komponist und Musikwissenschaftler, der später nach England emigrierte. Sein „Lied der Welt“ op. 54 ist ein Werk für Sopran und Orchester, das in den Jahren 1936 bis 1938 entstand und auf Texten von Hugo von Hofmannsthal basiert. Das Werk wurde in der späten Phase seines Wirkens in Wien kurz vor seiner Flucht ins Exil komponiert. Es ist Teil einer Reihe von Werken, die die existenzielle Notlage des Komponisten in der Zeit des aufkommenden Nationalsozialismus widerspiegeln.

Das „Lied der Welt“ wird neben anderen Werken von Egon Wellesz, Alexandre Tansman, Vally Weigl, Józef Koffler, Walter Arlen, Mieczysław Weinberg, Rosy Wertheim, Karol Rathaus, Viktor Ullmann und Erich Zeisl den musikalischen Rahmen des Abends bilden. In ihrer Gesamtheit steht das ausgewählte Programm exemplarisch für kulturelle Resilienz und die bleibende künstlerische Kraft einer Generation, deren Stimmen viel zu lange aus dem Konzertrepertoire verdrängt wurden.

Begrüßung

Ingrid Lang Leiterin des Theater Nestroyhof Hamakom
Alexander Nikolai Bezirksvorsteher der Leopoldstadt
Gerhard Schmid Dritter Präsident des Wiener Landtages
Hannah Lessing Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus

Vorträge

Philipp Rohrbach Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI)
Gerold Gruber Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Moderation: Ruth Cerha

Donnerstag, 5. November 2026, 19.00 Uhr

Sopran: Julitta Dominika Walder / Violine: Mateusz Kasprzak-Łabudziński / Klarinette: Piotr Lato / Klavier: Dominika Peszko / Videoinstallationen: Elizaveta Kapustina / Produktion: Gerald Buchas, Julitta Dominika Walder / In Kooperation mit: Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI), Exilarte Zentrum der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG.Kultur), PEN Austria, Festival FREMDE ERDE