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13.01.2027 - 22.01.2027 TheaterKino

Zwischen Türen im Platanenwald

Verein für TheaterKino

Wiederaufnahme / Kooperation

© Marianne Andrea Borowiec

SESS: Sind Erinnerungen immer und unweigerlich anders?
ERIE: Wie meinst du das?
SESS: Naja, weil auch Menschen immer und unweigerlich unterschiedlich sind.

Ein ungleiches Geschwisterpaar trifft nach langer Zeit der Trennung in der Wohnung ihrer Kindheit wieder aufeinander: Erie und Sess. Sie unternehmen einen Streifzug durch die teils vertrauten und teils fremd gewordenen Räume ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Das Stück stellt Fragen nach Erinnerung – wie sie funktioniert, verfälscht, überschreibt. Und die Frage nach der Deutungshoheit, wenn die Erinnerungen zweier Menschen unterschiedlich ausfallen.

Während die Protagonistinnen im Theaterraum langsam verschwinden, tauchen sie mehr und mehr in Filmlandschaften auf. Eine wundersame, zärtliche Zeitreise nimmt ihren Lauf. Erie und Sess begegnen sich als Greis und Kind, sind vergangen und werden wiedergeboren, bewegen sich, begleitet von der Live-Musik von The Zew und Cora Leli Hausch zwischen jetzt und gestern, zwischen Theater und Film, du, wir und ich.

Patrick Rothkegel, Hannes Starz und Marianne Andrea Borowiec arbeiteten erstmals im Rahmen der Eigenproduktion Alles ist. Hin? im Theater Nestroyhof Hamakom in Sam's Bar zusammen. Der entstandene Theaterfilm wurde im pandemiebedingten Streamingprogramm des Theaters gezeigt. Außerdem war er als Gastspiel beim DramatikerInnenfestival, bei der Diagonale in Graz und bei der Veranstaltungsreihe Lesen & Tschechern im Volkstheater Wien zu sehen.

Zwischen Türen im Platanenwald ist als Kooperationsprojekt des Theater Nestroyhof Hamakom mit Patrick Rothkegel die zweite Arbeit des künstlerischen Teams Rothkegel, Starz, Borowiec und wurde im November 2024 uraufgeführt.

ERIE: Ich weiß nicht, ob ich da bin, wenn ich bei dir bin
SESS: Ich bin nicht da, wenn du nicht da bist


PRESSESTIMMEN
Wenn Erinnerungen in die Wirklichkeit übergehen
Eine Skulptur symbolisiert eine Platane. Aus leuchtenden Samen entstehen durch Lichtproduktionen weitere Pflanzen, die sich rasch wieder auflösen. Diese sind Auslöser für ein beklemmendes Spiel mit Erinnerungen, die in die Wirklichkeit übergehen. Die Vergangenheit wird als Film gezeigt, das erschließt den Begriff „Theaterkinoproduktion", in der die Darstellerinnen Saskia Klar und Johanna Wolff vom Publikum zurecht herzlich beklatscht werden.
Susanne Zobl, Kurier

Premiere der Wiederaufnahme: 13. Januar 2027, 20.00 Uhr
Weitere Spieltermine: 14., 20., 22. Januar 2027, 20.00 Uhr

Dauer der Vorstellung: 70 Minuten

Theaterstück: Patrick Rothkegel / Drehbuch und Schnitt: Hannes Starz / Regie und Produktion: Hannes Starz, Patrick Rothkegel / Kamera, Bühne und Co-Regie: Marianne Andrea Borowiec / Schauspiel: Saskia Klar, Johanna Wolff / Musik & Sound: The Zew, Cora Leli Hausch / Zusätzliche Klanggestaltung: Vinzenz Schwab / Color Grading: Dimitri Aschwanden / Licht: Julian Vogel, Edgar Aichinger / Ausstattung: Selina Grasser / Support Ausstattung: Bastian Parpan, Harald Spitzwieser / Catering: Christina Strasser / Kostüm: Noushin Redjaian / Administration: Sophie Schmeiser, Gabriele Kranzelbinder / Kameraassistenz: Tamara Diepold / Joker: Julian Vogel

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Vielen Dank an das Hotel Pupik des Kunstvereins O.R.F. für die großzügige Bereitstellung von Arbeits- und Wohnräumen während des Filmdrehs.