07. Juni 2018, 19.30 Uhr / 08. Juni 2018, 18.00 Uhr

Theodor Herzl - was daraus wurde
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von Liora Eger / mit: Erwin Steinhauer und Katharina Stemberger

Die Entstehung Israels basiert auf der Vision des in Wien des 19. Jahrhunderts lebenden Theodor Herzls, welcher Mitglied der deutschnationalen Burschenschaft "Albia" war. Herzl ist 1904 gestorben, also bevor Europa in Trümmern lag, bevor Juden gedemütigt, zusammengepfercht, ihrer Stellungen, ihrem Zuhause, ihrer Güter beraubt wurden, um in Konzentrationslager wie Schlachtvieh transportiert, um vergast und ermordet zu werden. 

Insbesondere diesem Trauma der Shoah verdankt Israel die Mehrheit der Stimmen bei der Versammlung der Vereinten Nationen 1948 zur Staatsgründung.

Das Thema Judentum wurde im 20. Jahrhundert zusätzlich zum Begriff "Antisemitismus" mit den Bezeichnungen "Zionismus/Antizionismus", "Holocaust/Shoah", "Israel/Palästina" erweitert.

Es erwartet sie eine spannende und interessante, aber auch witzige Auseinandersetzung über die Vorgeschichte der Entstehung Israels mit Theodor Herzl und dem Einfluss seiner Mitgliedschaft in einer deutschnationalen Burschenschaft im Mittelpunkt und den Auswirkungen, nicht nur auf das heutige Israel.

Kartenverkauf ausschließlich über: www.ikg-wien.at

IKGFestival der jüdischen Kultur

INSZENIERUNG:
Markus Kupferblum
MIT:
Erwin Steinhauer
Katharina Stemberger
Liora Eger
Andreas Fellerer
Iliya Roitmann
AM KLAVIER:
Renald Deppe