DIE SPERLGASSE ZWISCHEN HOFFNUNG UND SCHRECKEN I
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Wenige Monate nach dem Anschluss Österreichs an das "Deutsche Reich" wurden jüdische SchülerInnen aus den öffentlichen Schulen vertrieben und in wenigen Schulen zusammengefasst. Eine dieser Schulen befindet sich in der Kleinen Sperlgasse 2a, wo von 1938 bis 1941 unter den zunehmend verschäften Bedingungen jüdischen SchülerInnen weiterhin eine Ausbildung gewährt werden konnte. 

Am 28. Februar 1941 wurden Gymnasium und Pflichtschule der Kleinen Sperlgasse zu einem Sammellager für jüdische ÖstereicherInnen umfunktioniert, von dem aus diese in Ghettos und Tötungslager deportiert wurden.

KINDER ERZÄHLEN
10. November, 15 Uhr:

Originaldokumente jüdischer Kinder werden von SchülerInnen der Kleinen Sperlgasse 2a gelesen.Anschließend ein Gespräch mit: Leo Luster, ehemaliger Schüler der "Jüdischen Schule" in der Kleinen Sperlgasse 2a, Claudia Blatterer, Lehrerin der Kleinen Sperlgasse 2a sowie SchülerInnen.

DIE SPERLGASSE SUMMT
11. November, 20 Uhr:

Es liest: Jaschka Lämmert

Anschließend Diskussion mit:
Leo Luster, ehemaliger Insasse des Sammellagers in der Kleinen Sperlgasse, Markus Brosch, Lehrer an der Kleinen Sperlgasse 2a.