FÜR DEN REST DES LEBENS
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In ihrem aktuellen Roman FÜR DEN REST DES LEBENS erzählt Zeruya Shalev die Lebensgeschichte einer Frau, die beginnt sich vom Dasein zu verabschieden – nun, da sie Alter und Krankheit ereilt haben. Chemda Horowitz spürt ihrem Leben nach, geprägt von einer strengen Kindheit im Kibbuz, einer verfrühten Ehe und ihrer Unfähigkeit eine liebende Mutter zu sein. Ihre Tochter und ihr Sohn kämpfen in ihren eigenen Leben, Lieben, Ehen, als Eltern wie als Individuen. Erst das langsame Sterben Chemdas öffnet die Tür zu Vergebung und Verständnis, lässt Vergangenes, Verletzungen und Unzulänglichkeiten zu dem verblassen, was sie vor der Liebe einer Mutter, einer Tochter, eines Sohnes, einer Frau und eines Mannes sind: unwesentlich.

» Zeruya Shalev ist eine begnadete Erzählerin. Ihre sprachlichen Bilder sind von einer enormen Eindrücklichkeit. «
Ingeborg Harms, Die Presse

» Shalevs Sprache entwickelt … einen Sog, der bis zur letzten Seite anhält…. Der Blick der Menschenforscherin ist intensiv und intelligent, liebe- und immer respektvoll, auch gegenüber dem Fremden. «
Manuela Swoboda, Kleine Zeitung Graz

»… Aufwühlend! «
WOMAN Österreich