15. - 27. November 2020

weiter leben
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Ein Stationentheater nach Ruth Klüger

weiter leben_QF2_makemake_(c)ApolloniaTheresaBitzan

"Wien ist die Stadt, aus der mir die Flucht nicht gelang."
Ruth Klüger, weiter leben

Erinnerung ist Beschwörung, und wirksame Beschwörung ist Hexerei. Ich bin ja nicht gläubig, sondern nur abergläubisch. Ich sag manchmal als Scherz, doch es stimmt, daß ich nicht an Gott glaub, aber an Gespenster schon. Um mit Gespenstern umzugehen, muß man sie ködern mit Fleisch der Gegenwart.

Unerlöste Gespenster bewegen sich durch die Zwischenräume des (Un)vergleichbaren. Brücken von Einmaligkeit zu Einmaligkeit. Hier ist ein Schnittpunkt, hier bieten sich auch Vergleiche an, die nicht nur Unterschiede sind. Auf dem Pflaster des Zweiten Bezirks navigiert die Inszenierung entlang Ruth Klügers autobiografischer Aufzeichnungen. Beginnend im Wien der 30iger Jahre bis in die Gegenwart. Wir fangen mit dem an was blieb.

Ein Kooperationsprojekt des Theater Nestroyhof Hamakom mit makemake produktionen in Koproduktion mit dem Verein Odeon und weiterer Kooperation mit Milieu Kino

Als Stationentheater leider nicht Barrierefrei.
Wir bitten um wetterfeste und unempfindliche Kleidung, da sich einige Stationen außerhalb des Theaters befinden.

Schulvorstellungen sind auf Anfrage möglich.

MIT
Alireza Daryanavard
Martin Hemmer
Anne Wiederhold
Emma Wiederhold
KONZEPT
makemake produktionen
Kathrin Herm
Max Kaufmann
Eva Grün
Miriam Mercedes Salzer
REGIE
Sara Ostertag
Kathrin Herm
MUSIK
Martin Hemmer
AUSSTATTUNG
Max Kaufmann
Eva Grün
Miriam Mercedes Salzer
BAU UND BESPIELUNG MILIEU KINO
Max Kaufmann
DRAMATURGIE
Anita Buchart
PRODUKTIONSLEITUNG
Julia Haas
PRESSE
Julia Hager
REGIEASSISTENZ
Luca Perfahl
HOSPITANZ
Sabine Rechberger
Lisa Varouxis
AUFFÜHRUNGSRECHTE
Wallstein Verlag, Göttingen