Premiere: Mai 2019 / Uraufführung

Der letzte Mensch
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von Philipp Weiss

Die letzte Eigenproduktion in der Spielzeit 18/19 wird die Uraufführung von Der letzte Mensch des Wiener Autors Philipp Weiss in einer weiteren Inszenierung von Ingrid Lang bilden.

Was wird ein Mensch sein, der heute zur Welt kommt? Was wird er durchleben? Welche Wirklichkeiten werden – nach dem vergangenen, unvorhersehbaren, sprachlos machenden Jahrhundert – die nächsten hundert Jahre bestimmen? Sind wir in Anbetracht beschleunigter Transformation und äußerster Komplexität überhaupt noch in der Lage, auch nur wenige Jahre vorausdenkend vorzustellen? Und was kann uns Zukunft heute noch anderes sein als eine abzuwendende Katastrophe?

Der letzte Mensch wird ein Stück sein über die Zukunft als Möglichkeitsraum. Es wird die Geschichte einer Frau erzählen, die 2019 zur Welt kommt und in ebendieser zu bestehen versucht. Nicht eine Geschichte, sondern viele, erzählt in Variationen, oder konkret: in drei verschiedenen, detailreich imaginierten, plausiblen Szenarien der kommenden Weltgeschichte.

Philipp Weis, geboren 1982 in Wien, studierte  Germanistik und Philosophie. Er schreibt Prosa und Theaterstücke. 2009 nahm er mit seinem Text Blätterliebe am Ingeborg-Bachmann-Preis teil. 2011 gewann er mit seinem Stück Allerwelt das Hans-Gratzer-Stipendium; das Stück wurde am Schauspielhaus Wien uraufgeführt, wo er in der Spielzeit 2013/14 Hausautor war. Ein schöner Hase ist meistens der Einzelne gewann 2015 den Preis der Theatertage Lyon und erschien auf Französisch in den Éditions Théâtrales (Montreuil). Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen, erschienen bei Suhrkamp im September 2018 und ausgezeichnet mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung, ist sein Romandebüt.