Sam's Bar - Im Augenblick
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Natasa Mirkovic (Stimme)/Michel Godard (Serpent)

Michel Godard und Nataša Mirković verbindet eine tiefe Liebe für Musik unterschiedlicher Richtungen. Angefangen bei Klassik und Jazz, über Weltmusik und Folklore. Seit 2016 kollaborieren die beiden in verschiedenen Projekten, begegnen sich in verschiedenen musikalischen Welten und im „Jetzt“ der Improvisation. Sephardische Lieder, Eigenkompositionen und vor allem die Begegnung zweier grandioser Musiker im Augenblick, erwartet das Publikum.

Nataša Mirković (Bosnien-Herzegowina/Österreich)

Nataša Mirković aus Bosnien-Herzegowina studierte Musikwissenschaften in Sarajevo und klassischen Gesang, Lied und Oratorium in Graz und lebt mittlerweile seit vielen Jahren in Wien. Ihr Bühnenengagement reicht von der Grazer Oper, Kammeroper, Schauspielhaus Graz, Dramagraz bis zur Volksoper Wien. Sie beschäftigte sich mit klassischer Liedkunst, Barockmusik sowie der traditionellen Volksmusik und ist auf renommierten Bühnen, wie auch bei internationalen Festivals eine europaweit gefragte Künstlerin. Auf die Einspielung von Schuberts „Winterreise mit Matthias Loibner, die 2011 den Ö1 Pasticciopreis erhielt, folgte im Jahr 2017 die Veröffentlichung eines  außergewöhnlichen Trio Programms, „En El Amor“, welches sephardischen Liedern aus Südosteuropa gewidmet ist (Michel Godard-serpent und Jarrod Cagwin-percussion), und den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielt. Nataša Mirkovićs große Vielseitigkeit, die sie in den verschiedensten Genres bewiesen hat, wurde auch vom Oscarpreisträger Komponisten Gabriel Yared erkannt, mit dem sie den Titelsong zu Angelina Jolies Filmregie-Debut „In the land of blood and honey eingesungen hat, so wie zuletzt für „The Promise von George Terry.

Michel Godard (Frankreich)

Sein Spiel ist im jeglichen Sinne außergewöhnlich, nicht nur weil er sich musikalisch zwischen Orient, Jazz, Barock und Improvisation virtuos mit der Tuba bewegt, er gilt außerdem weltweit als Ikone eines magischen europäischen alten Instruments - dem Serpent, das er im Jahr 1979 für sich entdeckte. Mit diesem „zweiten“ Instrument, gelang Michel Godard ein maßgeblicher Schritt zur Ausdruckserweiterung. Seit 2002 lehrt er Serpent am Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris. Heute ist Godard sowohl auf dem Gebiet der Alten Musik, als auch im Jazz und in der improvisierten Musik einer der bedeutendsten Tuba- und Serpent-Virtuosen. Gelegentlich spielt er auch E-Bass. Michel Godard spielte seit 1988 mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre National de France, dem Ensemble Musique vivante, dem Alte-Musik-Ensemble La Venice, XVIII-21 Musique des Lumières und dem Arban Chamber Brass Quintett. Auf dem Gebiet des Jazz war Godard 1989 bis 1991 Mitglied des Orchestre National de Jazz und seitdem in West- und Südeuropa an zahlreichen Konzertprojekten beteiligt. Michel Godard spielte und spielt mit Michel Portal, Louis Sclavis, Henry Texier, Enrico Rava, Michael Riessler, Kenny Wheeler, Ray Anderson, Rabih Abou-Khalil, Sylvie Courvoisier, Klaus König, Simon Nabatov, Wolfgang Puschnig, Linda Sharrock, Pierre Favre, Misha Mengelberg, Linda Bsiri, Gianluigi Trovesi, Christof Lauer, Maria Pia De Vito, Pino Minafra, Luciano Biondini, Willem Breuker, Herbert Joos, Dave Bargeron und vielen mehr.